DIE HUNA PRAXIS

KAHUNA bedeutet der Eingeweihte (HUNA = Geheimnis, KA = Hüter, KAHUNA = Hüter des Geheimnisses, Eingeweihter) => Essener (GEHEIMES WISSEN)


ALLGEMEIN


Huna muss regelmäßig durchgeführt werden damit es wirksam sein kann!

 

Alle Disharmonien kommen von Anspannung (Stress, Sorgen, Probleme) => Entspannungsübungen sind wichtig.

 

ALOHA bedeutet        =>       bedingungslose Liebe


WAS IST HUNA?

HUNA ist eine Lebensweise. Unter einer Lebensweise verstehe ich eine gedankliche Grundlage und praktische Erkenntnisse, die es ermöglichen, diese Grundlage in die Tat umzusetzen, im täglichen Leben anzuwenden und daraus Nutzen zu ziehen. HUNA ist keine Religion oder Konfession, enthält kein Dogma. Die Gedanken der HUNA-Lehre setzen nicht voraus, dass man sich ihnen sklavisch unterwirft, sie erlauben, sie verlangen sogar eigene kritische Gedanken, die es ermöglichen, die Lehre und die Praxis den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

HUNA ist eine Weisheit und Praxis, die aus Psychologie, Philosophie, Religion und aus Lebenserfahrung zusammengesetzt ist. Ihre Methoden sind einfach, klar und leicht erlernbar. Sie beruht auf einfachen Erkenntnissen ist leicht anzuwenden.

Eine wesentliche Rolle spielt hier unser Unterbewusstsein.


GRUNDLAGE DER HUNA-LEHRE


Die 7 Lebensprinzipien der HUNA-Lehre (die wichtigste Grundlage):

 

1. IKE - die Welt ist so, wie du sie siehst

  • Farbe: Weiß
  • Krafttier: der Delfin

Deine Gedanken sind deine Realität oder deine Welt ist so wie du sie hältst!

Affirmationen => Gedanken so lange vorstellen bis sie eintreten!

  • 2. KALA - es gibt keine Grenzen
  • Farbe: Rot
  • Krafttier: der Vogel

Es gibt keine Grenzen, man kann über seine Grenzen hinausgehen!

Gedanklich in andere Welten gehen, mit Bäumen verbinden.

Wir können über unsere Grenzen hinausgehen.

  • 3. MAKIA - Energie folgt der Aufmerksamkeit
  • Farbe: Orange
  • Krafttier: die Katze

Energie folgt der Aufmerksamkeit!

Überall wo ich meine Gedanken hinlenke, das wird auch geschehen

DANKBARKEIT!

Wir nehmen alles für selbstverständlich, wichtig LACHEN! POSITIVE DENKEN!

 

BICO-BICO Atmung:                                 Einatmen           =>             an Scheitel denken

                                                                Ausatmen          =>             an Nabel denken

 

oder

                                                                Einatmen           =>              Halswirbelsäule

                                                                Ausatmen          =>              Steißbein

  • 4. MANAWA - Jetzt ist der Augenblick der Macht 
  • Farbe: Gelb
  • Krafttier: der Büffel

JETZT ist der Augenblick der Kraft (Macht), nicht ständig in der Vergangenheit oder Zukunft sein sondern im Hier und Jetzt (bei der Tätigkeit sein)!

Die Hawaiianische Sprache hat keine Vergangenheit oder Zukunft => nur Gegenwart!

  • 5. ALOHA - Lieben heißt, glücklich sein mit dem was man hat       
  • Farbe: Grün
  • Krafttier: das Pferd

Glücklichsein im Augenblick oder mit dem was ich habe (Dankbarkeit!)

Liebe bedingungslos leben!

1x pro Tag für sich selbst 1/2 Std. Zeit nehmen oder für Kinder oder mit Kindern bewusst Zeit verbringen!

ALOHA => teilen mit anderen!

Wissen weitergeben, vorleben! => Kinder stellen Fragen und diese werden beantwortet

1x kritisieren => 5x loben!!!

Gedanken, Worte und Taten sind das Wichtigste!!!

  • 6. MANA - Alle Macht kommt von Innen  
  • Farbe: Blau
  • Krafttier: Bär

Vertrauen zu sich und zu anderen haben

=> sich den Ängste stellen, sind nicht gut

=> tief einatmen und wegatmen, evtl. mit einer alten Geschichte

=> ich bin frei, alle Beteiligten sind frei

=> Friede sei mit dir/euch

=> Unter Dusche evtl. alles abschwemmen

 

ICH BIN IN MEINER MITTE ODER BIN AUSGEGLICHEN - 6x am Tag sagen (automatisiert)

 

=> Wir sind oft fremdbestimmt worden und haben daher alte Gedankenmuster übernommen

=> gleiche Krankheiten durch mehrere Generationen z.B. Gelenkskrankheiten

=> Stur und nicht weiterentwickeln wollen

Wir sind Lehrer und Schüler!

  • 7. PONO - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
  • Farbe: Violett
  • Krafttier: Wolf

Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Ausprobieren und man spürt was einem gut tut.


Es sind drei sogenannte Selbste, die unser Wesen bestimmen:

 

3 SELBSTE:

  1. Das Untere Selbst
  2. Das Mittlere Selbst
  3. Das Hohe Selbst / Überselbst (feinstoffl. Bereich) ca. 15 cm über dem Scheitel

Über dem unteren Selbst geht es mit Hilfe des mittleren Selbst zu dem höheren.

Wir denken ca. 50.000 - 60.000 Gedanken pro Tag, davon bleiben 200 - 300 im Bewusstsein und der Rest geht ins Unterbewusstsein!

Dabei sollten wir unpassende Gedanken- und Glaubensmuster herausfinden und evtl. umprogrammieren! russisches Traumata


1. Das Untere Selbst (Niedere Selbst): (UNI HIPI) - kontrolliert alle Körperfunktionen

  • ist nicht logisch
  • Sitz der Emotionen und daher gut für Suggestionen
  • Produziert die Vitalkraft (MANA/CHI)
  • kontrolliert die AKA-Fäden (feinstofflicher Faden)
  • kann man auch höhere Selbst mit unterem Selbst aufnehmen
  • mittleres Selbst kann keinen Kontakt zu höherem Selbst aufnehmen

WICHTIG: täglich praktizieren!

Das Mittlere Selbst leitet und führt das Untere Bewusstsein!

 

ÜBUNGEN:

  • Uhrzeit
  • angenehme Erinnerungen
  • schöne Blumen
  • Düfte
  • laut zum unteren Selbst sprechen
  • immer wieder loben

ACHTUNG!!! Dauernder Ärger vergiftet den Körper!

  • oft machen
  • Liebe und Geduld mit dem unteren Selbst haben!!!
  • Dankbarkeit und Freude
  • Kino
  • Dem Unteren Selbst das Gefühl geben => Ich verdiene das!!!

VERHINDERUNGSMECHANISMUS:

  • Kurz die Gedanken auf etwas lenken!
  • plastisch vorstellen was man sich wünscht!
  • 2 - 3 Sekunden vorstellen und dann wünschen
  • 2 - 3x wiederholen und dann loslassen!!!
  • Keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • Untere Selbst will nicht => mit ihm reden!

2 - 3 Wochen oder Monate


2. Das Mittlere Selbst - ist alles was man wahrnimmt:

  • Eigenschaften die man hat
  • Willensenergie
  • Vitakraft
  • materielle Welt
  • Zusammenarbeit mit unserem Selbst
  • Urteilskraft
  • enge Zusammenarbeit mit linker Gehirnhälfte
  • braucht das Gedächtnis
  • stiller Beobachter!

Ich bin super, ich liebe mich, es geht mir gut ... => (wenn jemand wüten ist) kann sich dann nicht an mir anzapfen!!!

  • logisches Handeln
  • Vernunft
  • Minderwertigkeitsgefühle (oft von Aggressionen beladen und kann daher schwer Entscheidungen treffen)

3. Das Hohe Selbst - älterer, absolut vertrauenswerter älterer Geist

 

  • selbstloser Liebe zugetan
  • verfügt über viel Wissen
  • hilft uns mit schwierigen Situationen fertig zu werden
  • müssen es aber ausdrücklich bitten => lässt uns den Willen!!!
  • kein Problem wenn wir Fehler machen
  • tritt als Gewissen in Erscheinung
  • Vitalkraft von sehr großer Spannung (MANA-LOLA)
  • Kann nicht mit Suggestionen werden
  • Gebete!
  • Segnungen => viel Positives

IN VERBINDUNG TRETEN

  • ausdrücklich um Hilfe Bitten
  • Mit MANA (durch Essen + Atmen)
  • verstärken durch tanzen, bewegen ...
  • Erfüllung unserer Bitte darf niemanden Schaden zufügen! Es ist die einzige Sünde jemanden bewusst zu schaden!
  • Wenn man unbewusst jemanden verletzt hat und uns dies aufgefallen ist => sofort entschuldigen und/oder etwas Gutes tun ...

Hohes Selbst über anderes hohes Selbst gutes senden => aber Bitten

Wenn Leitung verstopft ist   =>   Disharmonie beseitigen und dann weiterarbeiten

LICHT UND LIEBE SCHICKEN!


Wir können mit 5 geistigen oder feinstofflichen Werkzeugen arbeiten:

 

5 WERKZEUGE:

Das sind Hilfsmitte, die wir im täglichen Leben anwenden und nützen können, die uns die praktische Arbeit mit der HUNA-Lehre ermöglichen.

 

  1. MANA: Die besondere Kraft, die wir in verstärkter Weise produzieren können.
  2. AKA-SCHNUR: ist eine feinstoffliche Verbindungsschnur, die uns beispielsweise mit anderen Menschen verbindet.
  3. KALA-REINIGUNG: ist ein Reinigungsprozess, mit dem wir arbeiten.
  4. LICHT: Auch das Licht ist ein solches Werkzeug.
  5. VISUALISIERUNG: ist die Fähigkeit, sich etwa Bilder oder Symbole vorzustellen, geistig sichtbar zu machen.

Da es aber Geist an sich alleine ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen .


 ES SIND 2 WESENTLICHE GRUNDIDEEN DER HUNA-LEHRE:

  1. Die Dreiheit des geistigen Menschen, die Verbindung der drei Selbste zu einer Einheit und damit die Verbindung mit Gott, denn unser Hohes Selbst ist unser göttlicher Teil.
  2. Gedanken sind Realität, wenn wir es wollen.

Der Erfolg der HUNA-Anwendung im täglichen Leben ist die Verbesserung der gesamten psychischen und physischen Lebensumstände, des Charakters, des Seelenfriedens, der geistigen, seelischen und körperlichen Harmonie. Wir bekommen mehr Lebenskraft und ganz besonders durch die Mitwirkung des Hohen und des Unteren Selbstes ein unerschütterliches starkes Gefühl von Geborgenheit. Dabei werden viele unserer Lebensumstände durch die Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen gefördert.


HUNA PRAXIS - ÜBUNGEN


ÜBUNG: LOCKERUNG

  • Lockerung der Füße
  • Lockerung von Waden, Oberschenkel und Gesäß
  • Lockerung von Bauch und Brust
  • Lockerung von Schultern und Rücken
  • Lockerung von Hals und Kopf
  • Entspannte Körperbetrachtung

Erhöhte MANA-Produktion bedeutet mehr Lebenskraft. Das heißt mehr Energie für die Erfüllung der Aufgaben, die von uns verlangt werden, erhöhtes Wohlbefinden, erhöhter Pulsschlag, und in den Fällen, in denen Menschen unter Hypertonie leiden, Erhöhung des Blutdruckes, ohne das deswegen jemals ein krankhafter Zustand zu befürchten wäre. Man kann, bei durch Veranlagen bedingtem niedrigem Blutdruck Weisungen an das Untere Selbst geben, diesen zu überwachen und nach Bedarf zu erhöhen. Das erfordert Training mit dem Unteren Selbst und wirkt zuverlässig, von extremen Zuständen, zum Beispiel von extremen Wetterbedingungen abgesehen.

Das für die geistige Heilung viel Mana erforderlich ist, leuchtet ein, wenn wir uns überlegen, dass  unser eigenes Hohes Selbst und das des Patienten gemäß oben geschildertem Mechanismus sehr viel Mana für die Heilung brauchen.


ÜBUNG: VISUALISIERUNG

Segelboot => Visualisierung heißt, einen Gegenstand, eine Landschaft oder eine Darstellung mit den Augen wahrnehmen und sich dann im Geist bei geschlossenen Augen vorstellen, das heißt, vor sich stellen. Man sieht dann mit dem geistigen Auge, dem sogenannten 3. Auge, eine Art Bildschirm, den man sich oberhalb der Mitte der Augenbrauen vorstellt. Dort, mit dem 3. Auge "sieht" man das zuvor optisch gesehene Bild!

Um sich ein optisches Bild einzuprägen und dann zu visualisieren, geht man immer in der gleichen Richtung vor: entweder von rechts nach links oder umgekehrt, oder von oben nach unten oder umgekehrt.

Es gibt Menschen, die können einfach nicht visualisieren. Für diese gibt es ein anderes Hilfsmittel: Anstelle eines Gegenstandes stellen Sie sich ein Symbol vor, und zwar einen großen Buchstaben in einfacher Blockschrift. Für ein Schiff, und gerade dieses Schiff, zum Beispiel den Buchstaben S.


ÜBUNG: WAS IST IN DER STREICHHOLZSCHACHTEL?

Einige Streichholzschachteln füllen, mischen => George: "Strecke deinen AKA-Finger durch die Schachtel und sage mir, welcher Gegenstand darin ist!"


ÜBUNG: WELCHE FARBE HAT DIE KARTE?

Mischen von Spielkarten => lege diese mit der Rückseite nach oben => Welche Farbe hat die Karte?


ÜBUNG: WER HAT MIR GESCHRIEBEN?

George: "George, wer hat mir geschrieben?"


ÜBUNG: PRÄKOGNITION

Sie nehmen einen Würfel und fragen: "George, welche Zahl werde ich jetzt würfeln?"


ÜBUNG: ZWÖLF

Lege 12 schwarze, leere Filmdosen aus Kunststoff in Kreisform auf den Boden.


ÜBUNG: PSYCHOMETRIE

Fremde Gegenstände nehmen => Besitzer herausfinden


ÜBUNG: PARKPLATZ

"Ich möchte dort und dort parken" oder "Ich werde an einen freien Parkplatz geführt"


ÜBUNG: DIE UHR STELLEN

Mechanische Uhr - täglich eine 1/2 Minute nachgeben.


ÜBUNG: DER INNERE WECKER

Versuchen ohne Wecker mit der sogenannten "Inneren Uhr" täglich ohne Wecker aufzuwachen!


ÜBUNG: VERSCHLÜSSE ÖFFNEN

Wir senden jetzt gemeinsam eine Ladung "MANA" zwischen Deckel und Glas und lösen und lockern mit dieser Energie den Zusammenhalt der Moleküle.


ÜBUNG: LÖFFELBIEGEN


ÜBUNG: MANA-ESSEN

Ess- und MANA-Übung vertraut zu machen. Sie hat den Zweck, Ihren George für alle Zukunft dahingehen zu programmieren, dass er die Nährstoffe aler künftigen Mahlzeiten, die Sie einnehmen, gründlich verwertet und das Maximum an MANA daraus herstellt!

Zu diesem Zweck gehen Sie bitte in die Küche und nehmen ein Graham-Biscuit oder ein halbes Knäckebrot. Es sollte in jedem Fa etwas sein, das richtig "knackig" ist und beim Kauen Geräusche macht. Warum? Ihr George wird das lustig finden und fühlt sich durch die Geräusche angesprochen! Mit einem weichen Stück Brot wäre die Übung für George langweilig. Setzen Sie sich gemütlich hin, nehmen Sie ein großes Stück davon in den Mund und kauen Sie genießerisch. Dabei sagen Sie Ihrem George in Gedanken etwa Folgendes: "George, mein Lieber, wir haben am Essen die größte Freude, und ich bitte dich, hole in Zukunft das Maximum aus unserer Nahrung heraus. Das Kauen ist wie du weißt, der erste Schritt des Verdauungsvorganges. Hole dann weiter, im Magen und Darm, alles Positive aus der Nahrung heraus, mache es zu MANA und speichere es. Alles Negative, was wir eventuell mit anderer Nahrung aufnehmen können, das scheide bitte ohne Schaden aus!"


ÜBUNG: TELEPATHIE

War zu Hause und setzte mich aufrecht auf einen Stuhl und konzentrierte mich zunächst auf George. "Ganz ruhig", sagte ich, "wir schaffen es". Ich führte mit George zusammen eine gründliche MANA-Aufladung durch, atmete danach weiter ruhig und sagte zu ihm: "Strecke deine AKA-Finger aus zu ihr" => danach wartete ich einige Sekunden und sagte halblaut: "Ich brauche dringend deinen Telefonanruf!" Das wiederholte ich, konzentriert und mit geschlossenen Augen, mehrfach. Dann sagte ich, sie solle mich anrufen. Auch das wiederholte ich 4- bis 5 Mal.


ÜBUNG: VERTRAUEN AUFBAUEN

Ich sage laut: "Ich, Claudia, gebe dir, mein guter George, mein volles Vertrauen in deine Arbeit und in unsere erfolgreiche Zusammenarbeit. Genauso kannst und wirst du mir vertrauen!".


ÜBUNG: GEORGE KENNENLERNEN

Sie wollen den Charakter Ihres Unteren Selbstes erforschen und wollen wissen, was es eigentlich für Eigenschaften hat. Ist es ängstlich, ist es mutig, hat es Kombinationsfähigkeiten, was sind seine Schwächen, was sind seine Stärken? Das ist schon eine Art fruchtbarer Selbstanalyse oder Charakteranalyse, denn vieles von dem, was wir als den Charakter des Menschen bezeichnen, gehört zum Unteren Selbst. Unser Mittleres Selbst umfasst dagegen sehr wenig von dem, was wir Charakter nennen.

Sprechen Sie überdies mit ihm: " Welche guten positiven Eigenschaften hast du, mein guter George? Nenne mir einige, ich warte auf deine Mitteilung! "Daraufhin werden Ihnen diese positiven Eigenschaften "in den Sinn kommen". Wenn dies geschieht, bedankten Sie sich bei Ihrem George und loben Sie ihn!

Es wurde bereits festgestellt, das George sich von gesprochenen Worten im wahren Sinne des Wortes mehr angesprochen fühlt als von Gedankten. Noch mehr, das wissen Sie bereits, sprechen ihn ein körperlicher Hinweis oder Geschriebenes an.


ÜBUNG: WIDRIGKEITEN ÜBERWINDEN

In der ersten Phase des Kontaktes mit Ihrem George ist es wichtig, dass Sie ihm Mut machen dadurch, dass Sie über seine positiven Eigenschaften sprechen und ihn loben.

Der geistige Kontakt mit all unseren Mitmenschen erfolgt hauptsächlich durch unser Unteres Selbst. Sie werden bald in der Lage sein, das Verhältnis zu Ihren Mitmenschen auf breitester Basis zu verbessern. George wird Ihnen dabei intensiv helfen, denn er selbst hat an einer Verbesserung das größte Interesse. Denken Sie deshalb an Ihr Berufs- und Familienleben. Die Arbeitswelt beispielsweise ist nun einmal eingestellt in sogenannte Vorgesetzte und Untergebene.

Für den Anfänger bilden das Mittlere und Untere Selbst eine Einheit, die dann nach fortgeschrittener HUNA-Entwicklung über die AKA-Schnur mit dem Hohen Selbst verbunden ist. Erst im weiteren Verlauf kann schließlich eine echte, ich möchte sagen physische Verbindung der 3 Selbste entstehen.

Die Initiative zum Kontakt mit George geht immer vom Mittleren Selbst aus.

Aber auch andere Menschen haben zeitweise schon das Empfinden des völligen Alleinseins erlebt. Auch ich bin durch solche Phasen hindurchgegangen, habe aber bald festgestellt, dass ich als HUNA-Praktiker nie mehr alleine bin! Ich muss mir nur die Verbindung und den innigen Kontakt mit meinem Unteren Selbst, George, ganz aktiv bewusst machen und mit ihm sprechen, dann bin ich nicht mehr allein. Ich habe einen Kumpan, einen Kameraden, von dem ich weiß, dass er mit mir durch dick und dünn geht.. Für den, der gar sein Hohes Selbst erreicht hat, mit der Gewissheit und der praktischen Erfahrung, dass er dauernden Kontakt mit ihm hat, dass er es nur ansprechen braucht, für einen solchen Menschen gibt es kein Alleinsein mehr, sondern das eindeutige und überzeugende Empfinden vollkommener Geborgenheit.

Deshalb sind unser Unteres- und Hohes Selbst keinesfalls Hindernisse im Kontakt mit anderen Menschen, sondern große Hilfe im Zustand des Alleinseins. Das Alleinsein ist nicht immer etwas Trauriges oder gar Destruktives. Alleinsein kann eine Gnade sein. Hermann Hesse sagt: "Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selber führen will."


ÜBUNG: ABENDGESPRÄCH

Besorgen Sie sich ein besonders schönes kleines Notizbuch, ein Ringbuch mit Format A5 oder A6, Okavformat. Setzen Sie sich 1x am Tag am besten wohl am Abend an einen Tisch, schließen Sie die Augen, und sprechen Sie mit Ihrem George. Sagen Sie ganz einfach: "Wie geht es dir? Was willst du mir sagen? Ich habe dich lieb und höre dir zu." Warten Sie dann auf die Gedanken, die Ihnen kommen. Manchmal kommt gar nichts. Manchmal kommen kurze und wichtige Gedanken, die Ihnen Einblick in das Seelenleben Ihres Georges, in Ihr eigenes geben. Schreiben Sie diese Gedanken auf und notieren Sie das Datum. Sie werden sehr viel daraus lernen und Ihren George und sich selbst damit sehr viel helfen.


ÜBUNG: FILME SCHAUEN

Jetzt wäre, so meine ich, der Moment gekommen, dass Sie Ihren George bitten sollten, seinerseits aktiv zu werden und Ihnen durch eine einfache Übung mitzuteilen, dass er mit Ihnen zusammenarbeitet. Setzen Sie sich dazu bitte am Abend, wenn Sie noch nicht allzu müde sind, in einen bequemen Lehnstuhl, ganz locker und "lässig", und sprechen Sie etwa folgendermaßen zu Ihrem George: "Mein lieber George, wir beide haben jetzt gemeinsam viel über dich gelesen. Manchen ist auch dir über dich selbst klar geworden, und wir haben gelernt, dass zwischen uns beiden eine intensive Zusammenarbeit möglich und nötig ist. Ich stehe dir von Herzen gern zur Verfügung und würde auch von dir gern wissen, dass du mit mir zusammenarbeiten willst. Wenn ich mich an Kindheits- oder Jungenderlebnisse erinnern möchte, muss ich sie mir mühsam durch Gedankenarbeit, durch bewusstes Zurückerinnern ins Gedächtnis rufen. Und dann entsteht bestenfalls eine Schwarz-Weiß-Fotografie in meinen Inneren. Du, mein George, du hast das vollkommene Gedächtnis, und du kannst viel mehr als ich! Bitte zeige mir jetzt in den nächsten Minuten, während ich die Augen schließe, nicht nur Bilder, sondern sogar einen Farbfilm, vielleicht sogar einen Ton-Farbfilm über Ereignisse aus unserer Jugend oder Kindheit, die ich längst vergessen habe. Du weißt sie noch! Ich schließe jetzt die Augen und warte auf den Film, den du mir zeigst! - Wenn es dir lieber ist oder wenn es dir leichter fällt, mein George, dann kannst du auch warten, bis ich heute Nacht schlafe und mir im Traum solch einen Film zeigen. Aber bitte sorge dafür, dass ich mich an ihn erinnere! Ich schließe jetzt die Augen und warte!"

Vielleicht kommt es morgen oder übermorgen , denn Ihr George hat mit Ihnen so viele neue Eindrücke beim Lesen aufgenommen, dass er vielleicht im Moment noch gar nicht in der Lage ist, Ihnen diese private Filmvorführung zu geben. Lassen Sie ihm deshalb mit Geduld etwas Zeit.


ÜBUNG: KALA-ÜBUNG

Sie kann jetzt schon ihrem George die Basis für ihre künftige KALA-Arbeit geben. Wenn Sie das tun wollen, dann denken Sie bitte daran, dass Ihr Hohes Selbst Sie schon jetzt bei dieser Arbeit unterstützt.

Sie setzen sich bequem hin und schießen die Augen. Sie sprechen zu George: "Wenn wir einmal mit der KALA-Reinigung beginnen, was würdest du, mein lieber George, vorbringen? Was drückt dich? Wo hast du Schuldgefühle? Was willst du bereinigt sehen? Wo kann ich dir  helfen? Hilf du mir während der nächsten 3 Minuten, während wir darüber nachdenken."

Legen Sie bitte das Buch aus der Hand, schließen Sie die Augen, und machen Sie diese einfache kurze Übung!


ÜBUNG: MANA FÜR DAS HOHE SELBST

Sie sprechen zu Ihrem Unteren Selbst etwa wie folgt: "George, wir wollen es versuche, wir wollen es wagen. Wir haben MANA aufgeladen und geben nun unserem Hohen Selbst MANA über die AKA-Schnur mit einem tiefen Atemzug - jetzt!"

Dann hat Ihr Hohes Selbst MANA empfangen und hat es zu MANA-LOA, der "Hochspannungs"-MANa verwandelt. Von dieser Energie sendet es einen kleinen, aber mit "Hochspannung" geladenen Teil zurück als Regen des Segens, der wunderbar wohltuend auf Sie herniederrieselt. Sie werden diesen Regen spüren, als ob Sie mit nacktem Körper im Regen ständen, nicht in der Brust, nicht im Bauch, sondern außen am Körper, auf dem Kopf, den Schultern, auf der Brust, dem Rücken, auf den Oberschenkel, den Armen.

Er macht sich durch ein leichtes Kribbeln bemerkbar, durch das Gefühl einer feinen, aber angenehmen Gänsehaut oder auch auf andere Weise, aber in jedem Falle als Empfindung der Haut. Diese Empfindung werden Sie nun Ihr ganzes Leben lang an der gleichen Stelle spüren, jedes Mal in dem Moment, in dem Sie den Regen des Segens von Ihrem Hohen Selbst erhalten.

Es kann aber vorkommen, dass eine andere Hautempfindung an einer anderen Stelle einsetzt, wenn Sie später einmal MANA an ein anderes Hohes Selbst als Ihr eigenes geben oder an ein Geistwesen, von dem Sie glauben, dass es MANA braucht oder dass Sie ihm mit MANA Freude machen könnten.

Versuchen Sie, im wahren Sinne des Wortes "feinfühlig" zu werden! Dieser Kontakt mit dem Hohen Selbst über die AKA-Schnur verbunden mit dem Regen des Segens, ist zwar ein höchst beglückender, aber wenn man so will, immer noch ein technischer Kontakt. Wenn dieser Kontakt eines Tags zur Sicherheit und zur Gewissheit geworden ist, dann kann der dramatische Höhepunkt in ihrem Leben kommen, in dem Ihr Hohes Selbst sich Ihnen vollkommen offenbart: Sie werden das tief erschütternde, starke, beglückende und wahrhaftig erlösende Gefühl einer vollkommenen inneren Harmonie, einer vollkommenen Geborgenheit haben.

Sie werden die Empfindung dieser 3 Selbste haben, das heißt, Sie werden die Freiheit empfinden, das vollständig geistige und körperliche Ge-löst und Er-löstsein.

"Die wohl höchste transzendente Erfahrung im Kontakt mit dem Hohen Selbst tritt meist nur 1- oder 2 Mal im Leben eines Menschen auf. In aller Stille tritt dann plötzlich das Untere Selbst durch das unsichtbare Tor, und der Kontakt ist das. Das Untere Selbst bringt seine MANA-Gabe dar und der Mensch wird von Glückseligkeit überflutet. Vielleicht gar sieht er das weiße Licht, das entsteht, wenn das Hohe Selbst das MANA annimmt und in eine Lichtschwingung umwandelt. Dieses Erlebnis ist so gewaltig, dass es als heilige Erinnerung und überzeugender Beweis der Wahrheit dauert bis ans Ende der Tage."

 


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Bücher:

 

Der Stadtschamane“                    Serge Kahili King

 

Gewaltfreie Kommunikation“

 

ALOHA“                                         Jeanne Ruland

 

Die Botschaft der Kalumas“         Suzan H. Wiegel