Vielleicht habt auch ihr Lust in die Tiefen der Lehren der Essener einzutauchen. Für mich die Essener-Lehre einfach nur schön. Es lebe Ubuntu. Das ist genau die Philosophie der Essener-Lehre. Nun habe ich mir das alles nochmals durchgelesen und bin der Meinung und festen Überzeugung, dass diese Lehre und Lebensform sowohl der Essener als auch der derzeit aktiven Gruppe Ubuntu der Schlüssel zur Befreiung der Menschheit ist. Setzt euch damit ein wenig auseinander wenn ihr etwas verändern wollt. Das ist es. Danke. Ich sage nur, nehmt euch die Zeit und setzt euch mit diesen Themen auseinander. Neue Lebensformen und Lebensgemeinschaften zu gründen.


Die Lehre der Essener


Im Alten Testament, mit seiner einseitigen Betonung des Vaters im Himmel, wird dieser Baum auch beschrieben. Aber hier ist er der verbotene "Baum der Erkenntnisse", ein Symbol des Übels. Der mütterlich-irdische Aspekt des Baumes ist als bösartige Schlange abgebildet. Die Frau mit sündhaften Trieben (Eva) verführt den Mann (Adam) dazu, die Früchte des Baumes zu kosten. Die Moral ist offensichtlich: Lasse dich nicht von Frauen beeinflussen, und vermeide Menschen (wie die Essener), die an den Baum des Lebens glauben. Höre nur auf Jehova im Himmel.

 

Unter den sesshaften Völkern der alten Zeit war die Verehrung von Bäumen weit verbreitet. Die Hebräer waren jedoch am Anfang Nomaden und auch daraus erklärt sich ihre Verachtung für Bäume. Das Wort Hebräer bedeutet übrigens so viel wie "Wüstenwanderer". Bei vielen Völkern in allen Teilen der Erde wurden Bäume als Symbole des Lebens, der Lebenskraft, der Stärke und des langen Lebens verehrt. Man pflanzte bei der Geburt eines Kindes einen Baum, der dann über mehrere Generationen als Familienbaum galt. Die Germanen glaubten auch an die Lebensesche Yggdrasil, die die ganze Welt umfasst. Sie verbindet das Land der Götter (Asgard) mit dem Land der Menschen (Midgard) und der Erde. Unter ihren Wurzeln befinden sich drei Quellen, welche die Urschöpfung, das kosmische Gedächtnis und das kosmische Schicksal darstellen. Ein allwissender Adler sitzt auf dem Wipfel des Baumes. Der Baum wird durch viele Gefahren bedroht, er gedeiht jedoch unter dem Schutz der drei Schicksalsgöttinnen.

 

Die Essener lebten im Einklang der Natur und den Naturgesetzen.

 

In dieser Beziehung unterschieden sie sich wesentlich von der Lehre des Alten Testaments, der zufolge die Menschen die Natur beherrschen und ausbeuten sollen. Sie sahen in ihrer Arbeit mit Pflanzen und Bäumen den Schlüssel zum Verständnis des ganzen Universums. Die Arbeit war ihre Verbindung mit der Natur, der Sonne, der Erde und dem Regen. Dadurch dass sie mit der Natur arbeiteten und nicht gegen sie, konnten sie die Lebensnotwendigkeiten durch wenige tägliche Arbeitsstunden sichern. Sie wussten viel über das Klima, die Jahreszeiten, die Wetterperioden, die Sternkunde und den Einfluss der Sterne auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Sie hielten sich bewusst von Städten und Dörfern fern, um naturnah leben zu können. Außerdem glaubten sie, dass sich Degeneration, Krankheit und Geisteskrankheit hauptsächlich bei solchen Menschen einstellten, die den Kontakt mit der Natur verloren haben. Der biblische Konflikt zwischen Natur und Kultur, Geist und Körper, Vater und Mutter, Mann und Frau, Yin und Yang war ihnen weitgehend unbekannt.

 

Die Essener waren übrigens Vegetarier, und ihre Hauptnahrung bestand aus Getreide. Sie waren Meister in der Kunst, karges Land fruchtbar zu machen und Wüstengebiete aufzuforsten. Sie standen vor Sonnenaufgang auf, und ihr erstes Gebet war der Sonne gewidmet, weswegen sie auch manchmal als "Sonnenanbeter" bezeichnet worden sind. Danach wuschen sie sich mit kaltem Wasser und nahmen das Frühstück schweigend gemeinsam ein. Bis zum Nachmittag wurde dann gearbeitet, und der Abend war der Meditation und dem Studium der Lehre gewidmet.

 

Durch ihre Kenntnis von Pflanzen und Heilkräuter waren sie in der Lage, die meisten Krankheiten zu vermeiden. Ein großer Teil ihrer Lehre hatte mit Natur- und Geistesheilung zu tun. Sie glaubten auch an die heilenden Kräfte der Luft, des Sonnenscheins, des Wassers und der Erde. Entgegen der Gesetze der Natur zu leben, empfanden sie als eine Sünde, die früher oder später durch Krankheit bestraft wird. Einigen Quellen zufolge bedeutet das Wort Essener "Heiler". Dass die Essener besondere Heilkräfte besaßen, war damals allgemein bekannt, und zumindest einer davon wird in der Bibel ausdrücklich erwähnt: Johannes der Täufer.

 

Die heutigen Vertreter der Naturheilkunde finden viele ihrer Ideen durch die Lehren der Essener bestätigt. Es wird immer wieder die Bedeutung der Krankheitsverhütung betont - im Gegensatz zur modernen orthodoxen Medizin, die sich mehr auf Reparaturen bereits entstandener Schäden beschränkt. Es wird auf die Harmonie mit der Natur großer Wert gelegt und von künstlichen und chemischen Eingriffen abgeraten. Die gesunde Ernährung durch die unverfälschten Nahrungsmittel wird als Grundlage der Gesundheit betrachtet. Die Nahrungsmittel der Essener kamen frisch vom Feld und vom Obstgarten, und viele wurden roh gegessen.

 

Die Essener waren der Meinung, dass das Essen des Fleisches getöteter Tiere die Menschen gefühllos, nervös, ungeduldig und krankheitsanfällig macht. Zucker war ihnen unbekannt, aber sie hätten ihn vermutlich aus denselben Gründen abgelehnt. Alkoholhaltige Getränke lehnten sie auch aus Gesundheitsgründen ab. Ihre Mahlzeiten waren einfach und bestanden gewöhnlich aus zwei oder drei Komponenten. Im übermäßigen Essen sahen sie eine große Gefahr. Die meisten Mahlzeiten wurden langsam und schweigend eingenommen, und einmal in der Woche wird gefastet.

 

Außerdem waren sie sich der Rolle des Glaubens bewusst. Sie waren sich darüber im Klaren, dass man leicht psychosomatische Krankheiten entwickelt, wenn man den Kontakt zu den kosmischen Kräften verliert. Oft heilten sie einfach dadurch, dass sie den Glauben wieder herstellten. Daher kultivierten sie eine konstruktive geistige Einstellung, und sie wussten, dass sich Neid, Hass, Schuldbewusstsein, Bosheit usw. ungünstig auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Durch ihren ausgewogenen Lebenslauf und regelmäßige Meditationen bewahrten sie ihre friedliche Einstellung und ihr inneres Gleichgewicht. Die fähigsten Heiler unter ihnen machten weite Reisen in alle Gegenden der alten Welt, um denen zu helfen, die ihren Glauben oder ihre Gesundheit verloren haben.

 

Die volle Mitgliedschaft in der Gemeinde wurde nur denen verliehen, die sich mehrere Jahre vorbereitet und ein Probejahr in einer Gemeinschaft bestanden hatten. Viele passive Mitglieder lebten auch außerhalb in normalen Dörfern und Städten und befolgten die Lehre, so gut sie konnten.

 

Jesus gehörte eben falls dieser Gemeinschaft an und war wohl der bekannteste Essener zu seiner Zeit.

 


 

DER SIEBENFÄLTIGE FRIEDEN:

 

Der siebenfältige Frieden der Essener war die Zusammenfassung ihrer inneren Lehre.

Ihr Lebensbaum und die Kommunionen lehrten den Menschen seine Beziehung zu den 14 Kräften der sichtbaren und unsichtbaren Welten.

Sie waren der Ansicht, dass das menschliche Leben in 7 Bereiche aufgeteilt werden kann:

 

1. Physisch

 

2. Geistig

 

3. Emotional

 

4. Sozial

 

5. Kulturell

 

6. Seine Beziehung zur Natur

 

7. Seine Beziehung zum gesamten Kosmos

 

Vom Menschen nahm man an, dass er 3 Körper habe, die jeweils in diesen Bereichen wirkten:

 

1. Den physischen Körper

 

Die Aufgabe des physischen Körpers ist es, die Weisheit des Gedankenkörpers und die liebe des Gefühlskörpers in den sozialen und kulturellen Lebensbereichen des einzelnen in die Tat umzusetzen und in der Nutzbarmachung der irdischen und himmlischen Kräfte.

 

2. Den Gefühlskörper

 

Die höchste Kraft des Gefühlskörpers ist die Liebe

 

3. Den Gedankenkörper

 

Die höchste Kraft des Gedankenkörpers ist die Weisheit

 

Jeden Mittag wurde eine Friedensbetrachtung gehalten mit jeweils einem Aspekt des Friedens; und jeder Sabbath war gemeinsam einem dieser Aspekte gewidmet, und der gesamte Kreislauf umfasste auf diese Weise alle Abschnitte des menschlichen Lebens, der in einem Zeitraum von 7 Wochen vollendet wurde.

 

1. Friede mit dem Körper:

 

Sie sahen 3 Aufgaben für den Menschen:

 

 I. Seine individuelle Entwicklung

 

II. Seine Funktion für den Planeten, auf dem er lebt;

 

III. Seinen Sinn als Teil des Kosmos.

 

Die Aufgabe des physischen Körpers ist es, zu allen 3 Rollen seinen Teil beizutragen.

 

Ihnen wurde gezeigt, welche Wirkung die unterschiedlichsten Nahrungsmittel und die verschiedensten Naturkräfte der Erde, Sonne, Luft und Wasser auf den Organismus haben.

 

Ihnen wurden bestimmte Rituale zur Übung auferlegt, die diese Kräfte nutzten, wie zum Beispiel die täglichen Kaltwasserwaschungen am Morgen und das tägliche Sonnenbad. Durch praktische Erfahrungen lernten sie die belebende Kraft der Arbeit in Feld-, Obst- und Gemüsegärten kennen.

 

Den Essenern wurde auch gelehrt, wie Krankheit durch Missachtung des Gesetzes entsteht und wie diese Krankheiten zu heilen waren, die durch die Missachtung des Gesetzes entstanden waren. Sie lernten den Wert und die heilenden Kräfte verschiedener Kräuter und Pflanzen kennen, die Heilung mit Hilfe der Luft des Wassers sowie die richtige Diät für jedes Leiden.

 

Sie wurden in richtigem Atem geschult und in die Macht eingeweiht, die die Gedanken über unseren physischen Körper haben.

Sie erlernten den materiellen und spirituellen Wert der Mäßigung in allen Dingen, und dass das Fasten ein Mittel ist, den Körper zu regenerieren und den Willen zu stärken, um die spirituelle Kraft zu vermehren.

 

Diese Übungen geben dem physischen Körper Frieden und Harmonie!

 

2. Friede mit dem Geist:

 

Der Friede mit dem Geist wurde als Schöpfer des Gedankens beschrieben!

 

Die Essener achteten das Denken als eine höhere Kraft, stärker noch als die Kraft des Fühlens oder Handelns, denn die Gedankenkraft ist der Auslöser von beidem.

 

Die Gesamtheit aller Gedanken des einzelnen wurde als sein Gedankenkörper bezeichnet.

Und die Gesamtheit aller Gedanken in all den Hunderten von Millionen mentaler Körper auf der Erdoberfläche formt den irdischen Gedankenkörper. Und die Gesamtheit aller höheren Gedanken im Weltall formt den kosmischen Gedankenkörper bzw. das kosmische Gedankenmuster.

 

Ebenso wie der physische Körper hat auch der Gedankenkörper 3 Funktionen:

 

1. Eine individuelle Funktion

 

2. Eine irdische Funktion (positives gedankliches Kraftfeld schaffen) und

 

3. Eine kosmische Funktion (Vereinigung mit dem kosmischen Gedankenmeer durch

    Überwindung der planetarischen Schwerkraft)

 

 3. Friede mit dem Geist:

 

Der Friede der Essener, der Friede mit der Familie, bezieht sich auf die Harmonie im Gefühlskörper, auf die Harmonie der Gefühle.

 

Mit dem Begriff Familie meinten die Essener jede Menschen in der unmittelbaren Umgebung des einzelnen, denen er in seinem täglichen Leben und Denken begegnet, seine Familie, seine Verwandten, Freunde und Bekannten. Entsprechend der Essener-Tradition hängt die Harmonie mit diesen Menschen vom Gefühlskörper ab.

 

Die natürliche Aufgabe des Gefühlskörpers besteht darin, Liebe auszudrücken.

 

Des Menschen Gefühlskörper entwickelte sich zu einer selbstvergiftenden Maschine, weil sein Handeln

unwissentlich gegen das Gesetz verstieß, anstatt mit diesem in Einklang zu sein.

 

4. Friede mit der Menschheit:

 

Bezieht sich auf die Harmonie zwischen Gruppen von Menschen, auf den sozialen und wirtschaftlichen Frieden.

 

Menschen wurden in der Geschichte immer schon ausgebeutet. Für die Essener waren Reichtum und Armut ein Ergebnis der Abweichungen vom großen Gesetz.

 

Beschränkung und Verschwendungen sind beides keine natürlichen Zustände und durch Abweichung vom Gesetz entstanden. Sie erzeugen den Teufelskreis von Angst und Aufruhr, eine ununterbrochene Atmosphäre von Disharmonie, die alle Körper des Menschen beeinflusst, der Reichen wie der Armen, und unaufhörlich einen Zustand der Unruhe, des Krieges und des Chaos erzeugt.

 

Den Essenern war klar, dass es aus diesem Kreislauf von Unterdrückung, Hass und Gewalt, Kriegen und Revolutionen kein Entkommen gab, außer wenn in der ganzen Welt die Unwissenheit des einzelnen verändert wird. Ihnen war klar, dass der einzelne eine lange Zeit braucht, um seine Vorstellungen, sein Denken und seine Gewohnheiten zu verändern und zu lernen, wie er mit dem Gesetzt kooperieren kann. Denn der einzelne muss die Veränderung selbst hervorbringen. Kein anderer kann es für ihn tun.

 

Die Lösung, die die Essener für wirtschaftliche und soziale Harmonie anboten, ist für jede Zeit anwendbar, für die Gegenwart, wie für die Vergangenheit und Zukunft.

 

Sie enthielt 4 Faktoren.

 

1. Abstand von den chaotischen Umständen der Mehrheit, die sich weigert, dem Gesetz von

    Natur und Kosmos zu folgen.

 

2. Darlegung eines praktischen und sozialen Systems, das auf dem Gesetz von Natur und

    Kosmos aufbaut.

 

3. Vermittlung dieser Ideen an die Außenwelt durch Lehren, Heilen und Helfen anderer,

    entsprechend ihren Bedürfnissen.

 

4. Andere Menschen für ihre Gemeinschaften zu interessieren, die hinreichend entwickelt und

    willens sind, mit dem Gesetz zusammenzuarbeiten.

 

Die Essener zogen sich aus der Disharmonie der größeren und kleineren Städte zurück und gründeten Bruderschaften am Rande der Seen und Flüsse, wie sie ihr Wirtschafts- und Sozialsystem, das auf dem Gesetz basierte, aufbauten. In ihren Bruderschaften gab es weder Reiche noch Arme. Niemand vermisste etwas, was er nicht hatte. Und keiner hatte Überfluss an Dingen, die er nicht nutzen konnte. Den einen Zustand hielten sie für genauso entartet wie den anderen. Sie zeigten der Menschheit anschaulich, dass sie durch die Kenntnis des Gesetzes mühelos ihr tägliches Brot, die Nahrung und alle materiellen Bedürfnisse erwerben könnten.

 

Strenge Regeln und Vorschriften waren unnötig, denn alle lebten im Einklang mit dem Gesetz. Ordnung, Tüchtigkeit und die Freiheit des einzelnen bestanden nebeneinander.

 

Die Essener waren sowohl äußerst praktisch als auch höchst spirituell und intellektuell.

 

Sie beteiligten sich nicht an der Politik und folgten keiner politischen Richtung, denn sie wussten, dass weder politische noch militärische Mittel die chaotischen Zustände der Menschheit ändern können. Sie bewiesen durch direktes Beispiel, dass Ausbeutung und Unterdrückung anderer vollkommen unnötig waren.

 

Viele ökonomische und soziale Historiker sahen in den Essenern die ersten Sozialreformer der Welt, die in einem umfassenden Rahmen dachten und lebten! Jedes Mitglied der Gruppe besaß eine eigene Hütte und einen Garten der groß genug war, um das anzubauen, was er sich besonders wünschte. Ebenfalls nahm jeder am Gemeinschaftsleben teil, wann immer seine Dienste gebraucht wurden; beim Weiden der Tiere, beim Pflanzen und der Getreideernte auf den sich weit erstreckenden Flächen, die mit geringem Aufwand höchste Erträge erzielten.

 

Sie waren große Experten in der Landwirtschaft, hatten ein fundiertes Wissen vom Pflanzenleben, Boden- und Klimabedingungen. In Gebieten, die der Wüste glichen, ernteten sie eine große Vielfalt von Früchten und Gemüsen in der besten Qualität und in solch einer Fülle, dass sie in den Erntezeiten einen Überschuss an Bedürftigen verteilen konnten. Ihr geschultes Wissen erlaubte ihnen, dies alles in verhältnismäßig wenigen Stunden am Tag zu erledigen, so dass ihnen reichlich Zeit für ihre Studien und spirituellen Übungen blieb.

 

5. Friede mit der Kultur:

 

Der Friede mit der Kultur bezieht sich auf den Gebrauch der großen Werke der Weisheit aus allen Jahrhunderten einschließlich der Gegenwart.

 

Für die Essener gab es 3 Wege um die Wahrheit zu finden.

 

 

1. Der eine ist der Weg der unmittelbaren Erkenntnis, dem die Mystiker und die Propheten

    folgen.

 

2. Der andere Weg ist der Weg der Natur und Wissenschaft.

 

3. Der dritte Weg ist der Weg der Kultur, der großen Meisterwerke der Literatur und Kunst.

 

6. Friede mit dem Reich der Mutter Erde:

 

Die Einheit von Mensch und Natur ist bei den Essenern ein grundlegendes Prinzip der Wissenschaft vom Leben.

 

Der Mensch ist ein Bestandteil der Natur. Er wird von allen Gesetzen und Kräften der Natur bestimmt. Seine Gesundheit, Lebenskraft und sein Wohlbefinden hängen vom Grad seiner Harmonie mit den Kräften der Erde ab.

 

Die Weltgeschichte zeigt, dass jede Nation ihre größte Blüte erreichte, wenn sie das große Gesetzt der Einheit von Mensch und Natur befolgte. Ihre Lebenskraft und ihr Wohlstand blühte auf, wenn das Volk ein einfaches natürliches Leben in Zusammenarbeit mit der Natur führte. Wenn aber die Nation oder Zivilisation von der Einheit abweicht, so löst sie sich unweigerlich auf und verschwindet.

 

Diese Einheit von Mensch und Natur ist noch nie so schwerwiegend verletzt worden wie zur gegenwärtigen Zeit. Der moderne Städtebau des Menschen steht vollkommen im Widerspruch zur Natur. Die städtischen Stein- und Betonwände sind symbolischer Ausdruck für Trennung des Menschen von der Natur, seiner aggressiven Lebensweise mit dem Zwang, andere zu unterdrücken, und der ständigen Rivalität untereinander. Sein gegenwärtiges zentralisiertes, technisiertes und mechanisiertes Leben schaffte einen Abgrund, der niemals breiter und tiefer gewesen ist.

 

Die Lehre der Essener zeigt den einzigen Weg, wie der Mensch sein Leben auf der Erde sinnvoll

gestalten kann, die einzige Grundlage für eine gesunde Menschheit, um in Frieden mit dem Reich der Mutter Erde zu leben.

 

7. Friede mit dem Reich des Himmlischen Vaters:

 

Das Reich des Himmlischen Vaters ist das Weltall, der gesamte Kosmos. Er wird vom Einen Gesetz, der Gesamtheit aller Gesetze, regiert. Der Himmlische Vater ist das Gesetz. Das Gesetz ist überall gegenwärtig. Es steht hinter allem was sich manifestierte, und allem, was noch nicht offenbar wurde.

 

Friede mit dem Gesetz bedeutet Friede und Harmonie mit dem kosmischen Meer und allen kosmischen Kräften des Universums. Durch diesen Frieden verbindet sich der Mensch mit allen höheren Strömungen und Schwingungen von allen Planeten im kosmischen All. Dadurch ist er fähig, die Wahrnehmung der Einheit mit allen Kräften des Weltalls zu erlangen, jenen der Erde und jenen aller anderen Planeten im Sonnensystem und allen galaktischen Systemen.

 

Durch diesen Frieden kann er sich mit all den höheren Werten im Weltall vereinen. Durch diesen Frieden wird in ihm die innere, intuitive Erkenntnis erweckt, der die Mystiker und die Propheten aller Zeiten folgten.


 

DIE KRÄFTE DER ERDE:

 Im Folgenden werden Sinn und Anwendung der irdischen Kräfte beschrieben:

  1. Die SONNE ist eine sehr wichtige Energiequelle, und jeden Tag soll der Kontakt mit ihrer Kraft auf eine Weise hergestellt werden, wie sie der Gesundheit und dem Wohlbefinden am besten dient.

  1. WASSER ist ein wesentliches Lebenselement. Es soll in der rechten Weise zur Ernährung benutzt werden, und das ganze Jahr hindurch soll jeden Morgen ein Bad genommen werden.

  2. LUFT spielt eine große Rolle für die Gesundheit des Körpers, und so oft wie möglich sollte draußen reine, frische Luft geatmet und die Energien der Atmosphäre für die Gesundheit genutzt werden.

  3. NARHUNG soll von der rechten Art in der rechten Menge zu sich genommen werden, um den Organismus mit einer weiteren Lebenskraft zu versorgen.

  4. DER MENSCH sollte eine Kraft darstellen, die das Recht und die Verantwortung jedes einzelnen gegenüber seiner eigenen Entwicklung verkörpert. Jeder einzelne soll jeden Moment dazu verwenden, in seiner Entwicklung fortzuschreiten, und das ist eine Arbeit, die niemand für ihn tun kann. Er soll seine eigenen Möglichkeiten erkennen und verstehen und den direktesten Weg herausfinden, wie er sie entwickeln und nutzen kann, um der Menschheit zu dienen.

  5. DIE ERDE stellt die 2 Aspekte der Zeugungskraft dar, die ein reicheres Leben in Fülle auf dem Planeten schafft. Die eine Kraft erschafft Leben aus dem Boden, lässt Bäume und die ganze Pflanzenwelt wachsen. Die andere drückt sich in den sexuellen Energien des Menschen aus. Der einzelne soll den Pflanzen- und Nahrungsanbau auf die bestmöglichste Weise verstehen und durchführen, und ein harmonisches sexuelles Leben führen.

  6. GESUNDHEIT hängt von der harmonischen Beziehung des Menschen mit allen Kräften der Erde ab, mit der Sonne, dem Wasser, der Luft, der Nahrung, dem Menschen, der Erde und der Freude. Der einzelne soll sich die Bedeutung von guter Gesundheit für sein eigenes Wohl und für das Wohl anderer vor Augen halten; und er soll alle Wege üben, die seine Gesundheit in Denken, Fühlen und Handeln verbessern.

  7. FREUDE ist des Menschen Rechts, und so soll er alle täglichen Handlungen mit einem tiefen Gefühl der Freude begehen, auf dass sie ihn durchströme und um ihn herum strahle. Der Mensch soll ihre Bedeutung für sich selbst und andere erkennen.

Dies sind die Naturkräfte, die der Mensch erlangen, verstehen und nutzen soll. Die folgenden acht kosmischen Kräfte sind noch viel wichtiger im Leben des Menschen, denn er kann nicht in vollkommener Harmonie mit den irdischen Kräften leben, bevor er nicht auch die Harmonie mit den himmlischen Kräften erlangt hat.

 

DIE KOSMISCHEN KRÄFTE:

  1. KRAFT findet ihren Ausdruck beständig in den Handlungen und Taten des Menschen, die beide ein Ergebnis seines Zusammenwirkens mit allen andren Mächten und Kräften sind, im Einklang mit dem eisernen Gesetz von Ursache und Wirkung. Der einzelne soll die Bedeutung guter Taten verstehen, und er soll wahrnehmen, dass seine Persönlichkeit, seine Situation und Umgebung im Leben das Ergebnis vergangener Taten sind, und seine Zukunft wird genauso sein, wie sie durch seine jetzigen Handlungen angelegt wird. Er ist daher stets dazu angehalten, jederzeit danach zu streben, gute Taten auszuführen, die Harmonie mit den Gesetzen der Natur und des Kosmos auszudrücken.

  2. LIEBE Findet ihren Ausdruck in liebevollen und freundlichen Worten gegenüber anderen, die die eigene Gesundheit und das eigene Glück sowie das der andren beeinflussen. Tiefe Liebe gegenüber allen Wesen soll in harmonischen Gefühlen und Worten zum Ausdruck gebracht werden.

  3. WEISHEIT findet Gestalt in Form von guten Gedanken, und es ist des Menschen Vorrecht, sein Wissen und Verständnis in jeder nur möglichen Art und Weise zu erweitern, so dass er nur noch gute Gedanken denkt. Er soll danach streben, in Weisheit zu wachsen, um immer mehr die kosmische Ordnung und seine eigene Aufgabe darin zu verstehen. Nur indem er einen Grad von Weisheit erlangt, kann der einzelne erlernen, nur gute Gedanken in seinem Bewusstsein zu halten und sich weigern, auf negative, zerstörende Gedanken über irgendeine Person, Ort, Umstand oder Sache einzugehen.

  4. DIE ERHALTUNG VON WERTEN hängt von der Kraft ab, alles zu erhalten, was nützlich und von wahrem Wert ist, ob es nun ein Baum, eine Pflanze, ein Haus, eine Beziehung zwischen Menschen oder Harmonie in irgendeiner Form ist. Wenn jemand zerstört, oder eine gute Sache verkommen, vergeuden oder beschädigen lässt in der materiellen wie in der der geistigen Welt, so arbeitet er mit den negativen, zerstörenden Kräften zusammen. Jede Gelegenheit muss genutzt werden, um Schaden an allem, was von Wert ist, zu vermeiden.

  5. DIE SCHÖPFUNG kennzeichnet die Notwendigkeit für den Menschen, seine schöpferischen Kräfte zu nutzen, denn seine Aufgabe auf diesem Planeten liegt darin, die Arbeit seines Schöpfers fortzusetzen. Er soll deshalb versuchen, etwas Eigenes und Schöpferisches zu tun, etwas Neues und Ungewöhnliches, so oft er kann, ob es nun seine Erfindung irgendeiner Art ist, eine künstlerische Arbeit, oder irgendetwas, das anderen zugutekommt.

  6. DAS EWIGE LEBEN hängt ab von der Aufrichtigkeit des Menschen mit sich selbst und anderen gegenüber, in allem, was er tut, und mit allen, die er trifft. Er soll vollkommen aufrichtig dabei sein, wenn er seine Beziehung, sein Verständnis und den Nutzen von all den Kräften der Natur und des Kosmos erforscht, und er soll jede Anstrengung unternehmen, um sich selbst aufrichtig zu erforschen, wo er gegenwärtig ist, ohne die Dinge, die er sagt oder denkt, zu rationalisieren oder zu rechtfertigen.

  7. ARBEIT ist die Voraussetzung vieler anderer Werte. Das bedeutet für den einzelnen die Erfüllung der täglichen Pflichten mit Sorgfalt und Wirksamkeit. Das ist der Beitrag des einzelnen zur Gesellschaft und eine Voraussetzung des Glücks für alle. Denn wenn jemand seine Arbeit nicht sorgfältig ausführt, so müssen das andere tun. Der Mensch solle in tiefes Gefühl der Zufriedenheit in seiner Arbeit erlernen, so dass er der Gesellschaft all das zurückgibt, was er von ihr erhält.

  8. FRIEDE soll von jedem einzelnen geschaffen und erhalten werden, in ihm und in seiner Umgebung, so dass er zum Werkzeug wird, das dabei hilft, Disharmonie, Feindschaft und Kriege zu verhindern, denn die Bedingungen der ganzen Menschheit hängen von dem Zustand ihrer Atome ab, von den einzelnen, aus denen die Menschheit besteht. Der einzelne soll tief die Notwendigkeit für diesen inneren Frieden empfinden und alles dazu beitragen, um den Frieden aufzubauen und ihn zu erhalten, wo immer er sich befindet.

Derjenige, der sich entsprechend diese 16 Lebenselemente erforscht, wird klar erkennen, worin seine Entwicklung verbessert werden kann, und wie er noch mehr zur Entwicklung der Menschheit beitragen kann. Indem er so handelt, wird er sich weiter auf sein letztendliches Ziel hinbewegen, das Ziel, dem die ganze Menschheit entgegenstrebt, der Vereinigung mit dem Himmlischen Vater.

 


 

Die Psychologie der Essener:

Die Essener wussten, dass der Mensch sowohl ein Bewusstsein als auch ein Unterbewusstsein hat, und sie waren sich beider Kräfte bewusst.

Indem sie eine Gruppe ihrer Kommunionen zur ersten Handlung am Morgen machten, setzten sie bewusst bestimmte Kräfte in Bewegung, die für ihren ganzen Tag zum Vorzeigen wurden. Sie wussten, dass ein Gedanke, der stark genug zu Beginn des Tages im Bewusstsein gehalten wurde, das Individuum den ganzen Tag beeinflusste. Die Morgenkommunionen öffneten folglich den Geist für harmonische Strömungen, was ihnen die Aufnahme besonderer Energieformen in den physischen Körper ermöglichte.

Die Abendkommunionen, die als letzte Handlung am Abend vor dem Schlafengehen durchgeführt wurden, wirkten nach demselben Prinzip. Die Essener wussten, dass sie mit diesen letzten Gedanken ihr Unterbewusstsein in Verbindung mit der Vorratskammer der höheren kosmischen Kräfte brachte. Sie wussten, dass der Schlaf so zur Quelle tiefsten Wissens werden kann. Der durchschnittliche Mensch macht manchmal die Erfahrung, dass sich ein Problem während des Schlafens gelöst hat, und oft sogar auf eine Art, die von seiner normalen Denkweise abweicht. Die Essener wussten, dass wenn die höheren Kräfte vor dem Schlafengehen angeregt werden, - wenn sich die Erdenkräfte der zahllosen Tagesaktivitäten beruhigt haben – sie zu einem Fortschritt im Erreichen der edlen Ziele ihrer Abendkommunionen führten.

Sie wussten auch, dass jeder negative oder unharmonische Gedanke, den sie in ihrem Bewusstsein hielten, wenn sie sich ausruhten, ihren Widerstand gegenüber den negativen Kräften in der Außenwelt schwächen würde.

Sie hatten ein tiefes Wissen über den Körper und den Geist. Sie wussten, dass beide nicht voneinander getrennt werden konnten, da sie eine dynamisch-organische Einheit bilden, und was das eine beeinflusst, wirkt auch auf das andere. Sie wussten, dass körperliche Gesundheit viel mit der Empfänglichkeit für höhere Kräfte zu tun hatte, und dass ein entgifteter Organismus eher dazu fähig ist, einen Kontakt mit ihnen herzustellen, als jener, in dem die Kräfte teilweise dadurch gelähmt sind, dass er die körperlichen Gifte während der Schlafperiode beseitigen muss. Die höheren Offenbarungen, die uns durch große Denker und Lehrer aus dem Altertum übermittelt wurden, sind von jenen gegeben worden, die ausnahmslos ein sehr einfaches und harmonisches Leben führten. Ihr Körper war folglich außerordentlich gesund.

Es war kein Zufall, dass bedeutende Offenbarungen der Wahrheit von großen Meistern empfangen wurden. Ihr Organismus hatte die Fähigkeiten entwickelt, die jenen fehlten, deren Leben mehr dem weltlichen Streben gewidmet war.

Die Essener legten außerdem großen Wert auf die Nahrung, die sie zu sich nahmen und achteten darauf, dass sie möglichst mit dem Naturgesetz harmonisiert, aber genauso sorgfältig waren sie in ihrer Nahrung der Gedanken und Gefühle. Es war ihnen vollkommen klar, dass das menschliche Unterbewusstsein wie eine lichtempfindliche Platte alles aufnimmt, was der einzelne sieht oder hört, und dass es daher erforderlich ist zu vermeiden, dass alle niederen Gedanken, wie jene der Furcht, Angst, Unsicherheit, Hass, Unkenntnis, Egoismus und Unduldsamkeit durch das Tor des Unterbewusstseins hereinkommt.

Ihnen war auch das natürliche Gesetz bekannt, dass 2 Dinge nicht den gleichen Platz zur gleichen Zeit einnehmen können, und daher auch ein Mensch nicht 2 Dinge gleichzeitig denken kann. Wenn also das Bewusstsein mit positiven, harmonischen Gedanken erfüllt ist, so können sich negative und unharmonische Gedanken nicht mehr darin ansammeln. Positive und harmonische Gedanken müssen ins Unterbewusstsein eingeführt werden, um alle niederen Gedanken auszuwechseln, gerade so, wie die Zellen im Körper durch Nahrung, Luft und Wasser ständig erneuert werden müssen, wenn die alten Zellen ausgeschieden werden.

Dies war ein Teil der Pflichten, die von den Essenern ausgeführt wurden, um jeden Morgen, Mittag und Abend höhere Gedanken- und Gefühlsströme in das Denk- und Gefühlssystem einzuführen.

Das Unterbewusstsein kann durch eine Diät von guten und harmonischen Gedanken und Gefühlen wiederbelebt werden, wenn sie während des Tages eingehalten wird, besonders aber vor allem in Momenten des Grenzzustandes des Bewusstseins, wenn seine Aufnahmefähigkeit am stärksten ist.

Das Unterbewusstsein wurde als die Totalität der Erfahrungen eines Menschen vor der Geburt bis zum gegenwärtigen Augenblick definiert. Jede lebendige neue Erfahrung verändert es; und es kann bewusst verändert werden, wenn ein neuer Eindruck intensiv genug ist. Je stärker der Eindruck, desto länger wird er im Unterbewusstsein bleiben.

Auch bestimmte andere Umstände waren den Essenern bekannt, die darüber entscheiden, ob das Unterbewusstsein einen Gedanken oder ein Gefühl annimmt. Wenn zum Beispiel der wache Geist einen Gedanken als Realität oder Möglichkeit nicht akzeptiert, wird das Unterbewusstsein diesen Gedanken auch ablehnen.

Eine andere Tatsache war die Notwendigkeit, den Gedanken ohne Anstrengung, spontan, ins Unterbewusstsein zu übertragen. Wird eine Anstrengung unternommen, so wird der volle Bewusstseinszustand hervorgerufen, und das Unterbewusstsein bleibt unzugänglich. Spontan und ohne Anstrengung zu handeln, erfordert völlige Entspannung von Körper und Geist. Das war auch ein Teil der Essener Übungen.

Den ersten Schritt zur Entspannung erreichten sie, indem sie einen Muskel nach dem anderen am ganzen Körper entlang lockerten.

Der zweite Schritt war die flache Atmung. Das verringert die Sauerstoffzufuhr in die Lungen und vermindert die Aktivität der Nerven und anderer Teile des Organismus, denn Aktivität und Entspannung können nicht zur gleichen Zeit geschehen.

Der dritte Schritt war das Vermeiden von Gedanken. Hilfreich dabei ist es, sich in totaler Dunkelheit und Stille die Dunkelheit des schwarzen Samtes vorzustellen und an nichts anderes zu denken.

Mit diesen 3 Schritten brachten die Essener eine Art Halb-Bewusstsein hervor, in das ein neuer Gedanke oder ein neues Gefühl leicht ins Unterbewusstsein eingeführt werden konnte.

Der Gedanke, der auf diese Weise eingeführt wurde, sollte rhythmisch genug sein, um den Zustand der Entspannung und das Halb-Bewusstsein zu erhalten. Und er sollte über genügend Kraft verfügen, um ins Unterbewusstsein einzudringen und von ihm als Wirklichkeit vollständig aufgenommen zu werden. Diese Voraussetzungen, um Gedanken und Gefühle bewusst ins Unterbewusstsein zu übertragen, wurde vollkommen in der Ausübung der Essener Kommunion erfüllt.

Es wurde bewiesen, dass es ganz im Ermessen des einzelnen liegt, was er seinem Unterbewusstsein zuführen will, welche Arten von neuen Zellen er hinzubauen möchte. Er kann entweder vom Gesetzt abweichen und Sklave seines Unterbewusstseins werden, oder er kann eine aktive Rolle in dessen Wiederbelebung übernehmen.

Ihr Begriff von der Psychologie war so vielseitig, dass sie erkannten, dass die Ziele ihrer Kommunionen nicht allein durch die intellektuelle Entwicklung erreicht werden können, sondern dass auch die Kraft der Sinne dazu notwendig ist. Das Wissen muss eine Empfindung wachrütteln, bevor es in die Tat umgesetzt werden kann.

Fühlen ist nicht einfach nur ein unwillkürlicher Prozess, wie viele Menschen annehmen. Es ist ein Teil der Aktivität des Willens.

Laut Auffassung der Essener beinhaltet oder ist der Wille der Mechanismus dreier Faktoren:

  1. Denken

  2. Fühlen und

  3. Handeln

Dieses Konzept kann in modernen Begriffen anhand eines Vergleiches mit den Teilen eines Autos illustriert werden:

Denken ist das Steuerrad; Fühlen ist der Motor oder die Antriebskraft: die Handlung entspricht den Rädern. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das vom Willen bestimmt wird, müssen alle 3 Teile zusammenarbeiten. Ist eine Absicht entstanden, ein Wunsch oder ein Gefühl geweckt, findet die Handlung statt.

Der Wille kann dazu genutzt werden, um Gefühle zu erwecken. Wir müssen ihn regelmäßig gebrauchen, um fähig zu werden, ein gewünschtes Gefühl zu erwecken.

Den wenigsten ist bekannt, dass ihre Gefühle gemeistert werden können. Das kommt daher, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Gedanken und Gefühle verbinden können, um die beabsichtigte Handlung zu erzielen. Sie mögen zwar das richtige Wissen haben, doch handeln sie im Widerspruch dazu. Einige haben vielleicht das richtige Wissen über die Gesundheit, nehmen aber weiterhin schädliche Nahrung zu sich. Aber ein Gefühl, wie zum Beispiel Furcht vor Schmerz oder Tod, wird sie zur richtigen Handlung bewegen.

Von den 3 Kräften, Denken, Handeln und Fühlen, ist das Denken die jüngste Kraft und hat folglich den schwächsten Einfluss auf das menschliche Bewusstsein. Doch der Mensch entwickelt sich, seine Gedankenkraft nimmt zu. Der Gedanke verleiht dem Menschen Würde. Er ist eine Fähigkeit, die seiner persönlichen Beherrschung unterliegt; er kann über alles nachdenken, was er sich wünscht. Er kann seine Gefühle durch die Gedankenkraft beherrschen.

Wenn er eine gute Tat vollbringt und sie analysiert, so kann er herausfinden, von welchen Gedanken und Gefühlen er geleitet wurde. Er wird dann verstehen, welche Art von Gefühlen und Gedanken er hegen sollte.

Taten werden von Gedanken angetrieben, die Lebenskraft und Überzeugung besitzen und die Gefühle erwecken. Nur dann haben sie genug Kraft, um eine Handlung zu begreifen.

Überzeugung und Lebenskraft werden vom Gedanken durch eine schöpferische Vorstellung gegeben. Gedanken müssen Bilder schaffen, die lebendig sind.

Zerstreute, unzusammenhängende Gedanken, die von einer Sache zur anderen wechseln, sind nichts als blasse Geister ohne Leben. Sie sind nicht lebendig, erwecken kein Gefühl und keine Handlung. Sie sind wertlos.

Hinter jeder Handlung steht ein Gefühl. Ein richtiges Gefühl entwickelt notwendigerweise eine richtige Handlung. Richtige Gefühle sind Quellen von Energie, Harmonie und Glück. Wenn sie nicht Quellen dieser Qualität sind, dann sind sie nicht nur wertlos, sondern gefährlich.

 Gefühle können in einem von 2 Bereichen liegen:

  • Solchen, die Energie entwickeln und

  • Solchen, die sie aussaugen

Durch die Stärkung aller Gefühle, die Energie erzeugen, und durch die Vermeidung aller Gefühle, die zu ihrer Erschöpfung führen, erkannten die Essener, wie die Willenskraft erlangt werden kann.

Die Übung des Willens erfordert Beharrlichkeit und geduldige Bemühung. Dadurch können die höheren Gefühle des einzelnen langsam eine ausgedehnte Schatzkammer voll von Energie und Harmonie aufbauen. Und die niederen Gefühle, die zur Schwäche und zu Gleichgewichtsstörungen führen, werden schließlich ausgelöscht.

Das Gefühl, das die größte Energie erzeugt, ist die Liebe, in all ihren Ausdrucksformen, denn Liebe ist die übergeordnete Quelle alles Existierenden, aller Quellen von Energie, Harmonie und Wissen. In ihrem irdischen Wesen gibt sie alles, was zur Gesundheit nötig ist. Manifestiert sie sich im menschlichen Organismus, gibt sie allen Zellen, Organen und Sinnen eine dynamische Harmonie. Offenbart sie sich im Bewusstsein, so ermöglicht sie dem Menschen, die kosmischen und natürlichen Gesetzte zu verstehen, einschließlich der sozialen und kulturellen Gesetze, um sie als Quellen der Harmonie und des Wissen einzusetzen.

Der Wille ist der Schlüssel zur Manifestation dieser größten Energiequelle.

 

Die 3 Feinde des Willens sind:

  1. Zerstreuung von Energie

  2. Bequemlichkeit und

  3. Hedonismus.

 

Diese 31 können zu einem weiteren beliebten Feind des Willens werden: der Krankheit.

Gute Gesundheit ist der stärkste Freund des Willens. Ein dynamischer, gesunder Mensch befiehlt seinem Willen, und dieser gehorcht; Muskelschmerzen oder Nervenschwäche hingegen lähmen den Willen. Das war einer der Gründe, warum die Essener so viel Wert auf eine gute Gesundheit legten, und ebenso eine richtige Lebens- und Gedankenweise befürworteten.

Die Ausübung der Kommunionen erforderte fortwährende Übung und Anwendung des Willens. Die Essener waren der Meinung, dass jeder bedeutende Wert in der menschlichen Kultur seine Entstehung der Tätigkeit des Willens verdankt. Und dass wahre Werte nur von jenen geschaffen wurden, die von dem Willen Gebrauch machten. Es war ihnen völlig klar, dass der Wille geschult werden muss, und sie berücksichtigten, dass der Schlüssel zu seiner Schulung darin liegt, die Gefühle mittels einer machtvollen schöpferischen Vorstellung zu lenken.

Mit Hilfe ihres Verstehens der psychischen Kräfte lehrten die Kommunionen der Essener den Menschen den Weg zur Freiheit, den Weg der Befreiung aus einer blinden Hinnahme der Zustände, die den physischen Körper betrafen und den Geist. Sie zeigten den Weg einer optimalen Evolution von Körper und Geist.

 

DIE SELBSTERFORSCHUNG BETRACHTET JEDE DER KRÄFTE VON 3 VERSCHIEDENEN SEITEN:

  1. Wird die Kraft oder Energie verstanden?

  2. Fühlt der einzelne die Bedeutung der Energie tief und ernsthaft?

  3. Wird die Kraft beständig in der bestmöglichen Art und Weise genutzt?

 



 

DIE KOMMUNIONEN

 

Ihre praktische Ausübung

  

 

zu den Kommunionen:

 

Bevor sie die eigentlichen Worte einer Kommunion sprachen, wiederholten die Essener feierlich und ehrfurchtsvoll die

 

folgende Einleitung:

 

Ich betrete den ewigen und unendlichen Garten mit Ehrfurcht vor dem Himmlischen Vater, der Mutter

 

Erde und den großen Meistern, voll Ehrfurcht vor der heiligen reinen und rettenden Lehre, voll

 

Ehrfurcht zur Bruderschaft der Auserwählten.“

 

Dann gedachte er ehrfurchtsvoll des Engels oder der Kraft, der er sich zuwenden wollte, indem er ihre Bedeutung und

 

ihren Sinn in seinem eigenen Leben und Körper betrachtete, so wie es im ersten Teil der Kommunionen gelehrt wird.

 

Und dieser Einleitung folgend sprach er dann die eigentlichen Worte der Kommunion.

 

DIE MITTAGSBETRACHTUNGEN:

 

Die Mittagsbetrachtungen waren jeden Tag einem anderen der sieben Bereiche des Friedens gewidmet und

 

an den Himmlischen Vater gerichtet, mit der Bitte, den Engel des Friedens allen zu senden und außerdem jeweils

 

einen bestimmten Engel, um jede Seite des siebenfältigen Friedens zu stärken.

 

DIE ABENDKOMMUNIONEN:

 

Es folgen die Worte der Abendkommunionen mit dem Himmelsvater und seinen Engeln.

 

 

DIE KOMMUNIONEN:

 

SAMSTAGMORGEN:

 

Um sich der MUTTER ERDE am Samstagmorgen zuzuwenden, spricht er:

 

Die Mutter Erde und ich sind eins. Sie gibt die Nahrung des Lebens meinem ganzen Körper.“

 

Und wenn er die Worte gesprochen hat, dann besinnt er sich auf die essbaren Früchte, Körner und Pflanzen und fühlt

 

die Strömungen der Mutter Erde, wie sie ihn durchfließen und seinen Stoffwechselprozess verstärken und ausrichten.

 

SAMSTAGMITTAG: (FRIEDE MIT DEM REICH DES HIMMLISCHEN VATERS)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und Deinem Reich,

 

Himmlischer Vater, Deinen Engel des Ewigen Lebens.“

 

SAMSTAGABEND:

 

Die Samstagabend-Kommunion mit dem ENGEL DES EWIGEN LEBENS erklärt:

 

Engel des ewigen Lebens, sinke in mich herab und gib meinem Geist das ewige Leben.“

 

Wenn diese Worte gesprochen sind, besinnt sich der einzelne auf die Vereinigung mit den Gedankenströmen höherer

 

Planeten und gewinnt so die Kraft, um den Einflussbereich der Schwerkraft irdischer Gedankenströme zu überwinden.

 

SONNTAGMORGEN:

 

Am Sonntagmorgen kommuniziert er mit dem ENGEL DES BODENS und spricht:

 

Engel des Erdenbodens, sende Deine Kraft in meine Geschlechtsorgane und belebe meinen ganzen

 

Körper neu.“

 

Indem er so spricht, besinnt er sich auf die lebenserzeugende Erde und das wachsende Gras fühlt die Strömungen des

 

Engels des Bodens, wie sie seine sexuelle Energie in wiederbelebende Kräfte verwandeln.

 

 SONNTAGMITTAG:  (FRIEDE MIT DEM REICH DER MUTTER ERDE)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und dem Reich der Mutter

 

Erde den Engel der Freude.“

 

 SONNTAGABEND:

 

Am Sonntagabend gibt die Kommunion mit dem ENGEL DER SCHÖPFERISCHEN ARBEIT diese Anleitung:

 

Engel der schöpferischen Arbeit, befruchte die Menschheit und gib allen Menschen in Fülle.“

 

Die Kontemplation richtet sich auf die Arbeit der Bienen und auf die schöpferische Arbeit der Menschheit in allen

 

existierenden Lebensbereichen.

 

MONTAGMORGEN:

 

Am Montagmorgen wendet er sich dem ENGEL DES LEBENS mit folgenden Worten zu:

 

Engel des Lebens, ströme in meine Glieder und gib Kraft meinem ganzen Körper.“

 

Nun besinnt er sich auf Bäume, während er spürt, wie er die Lebenskräfte von Bäumen und Wäldern in sich aufnimmt.

 

MONTAGMITTAG: (FRIEDE MIT DER KULTUR)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und unserem Wissen den

 

Engel der Weisheit.“

 

MONTAGABEND:

 

Die Kommunion am Montagabend mit dem ENGEL DES FRIEDENS wird mit diesen Worten durchgeführt:

 

Friede, Friede, Friede, Engel des Friedens, sei immer überall.“

 

Der einzelne besinnt sich nun auf den zunehmenden Mond und das Mondlicht, indem er den allumfassenden Frieden

 

in allen Bereichen seines Daseins anruft und visualisiert.

 

DIENSTAGMORGEN:

 

Die Worte für die Dienstagmorgen-Kommunion mit dem ENGEL DER FREUDE sind:

 

Engel der Freude, komme herab auf die Erde und bringe Schönheit allen Geschöpfen.“

 

Sodann fühlt er, wie er die Schwingungen der Freude von der Schönheit der Natur in sich aufnimmt, während er sich

 

auf die Farben des Sonnenaufgangs, des Sonnenuntergangs, den Gesang eines Vogels oder den Duft einer Blume

 

besinnt.

 

DIENSTAGMITTAG: (FRIEDE MIT DER MENSCHHEIT)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und der Menschheit den

 

Engel der Arbeit.“

 

DIENSTAGABEND:

 

Die Kommunion am Dienstagabend mit dem ENGEL DER KRAFT besagt:

 

Engel der Kraft, gehe ein in meinen Körper und leite alle meine Taten.“

 

Indem er sich auf die Sterne besinnt, ihre Strahlen und auf das kosmische Meer des Lebens, fühlt der einzelne Mensch

 

die kosmischen Kräfte der Sterne von dem Nervensystem seines Bewegungskörpers aufgenommen.

 

MITTWOCHMORGEN:

 

Die Mittwochmorgen-Kommunion mit dem ENGEL DER SONNE beginnt mit folgenden Worten:

 

Engel der Sonne, ströme in mein Sonnenzentrum und gib das Feuer des Lebens meinem ganzen

 

Körper.“

 

Sobald diese Worte gesprochen sind, besinnt er sich auf die aufgehende Sonne und fühlt und leitet die angesammelte

 

Sonnenkräfte, die in sein Sonnenzentrum im Sonnengeflecht (Solar Plexus) strahlen, an alle Stellen seines Körpers.

 

MITTWOCHMITTAG: (FRIEDE MIT DER FAMILIE)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; unserer Familie und

 

Freunden den Engel der Liebe.“

 

MITTWOCHABEND:

 

Die Kommunion am Mittwochabend richtet sich an den ENGEL DER LIEBE. Diese Worte werden gesprochen:

 

Engel der Liebe, ströme in meinen Gefühlskörper und reinige alle meine Gefühle.“

 

Während dies gesagt wird, schickt der Gefühlskörper höhere Gefühlsströme zu allen Geschöpfen der Erde und all

 

jenen im kosmischen Meer der Liebe und zieht sie gleichzeitig an.

 

DONNERSTAGMORGEN:

 

Die Donnerstagmorgen-Kommunion mit dem ENGEL DES WASSERS wird mit den Worten geführt:

 

Engel des Wassers, geh ein in mein Blut und gib das Wasser des Lebens meinem ganzen Körper.“

 

Indem er so spricht, besinnt er sich auf die Gewässer der Erde, im Regen, Fluss, See, Meer oder irgendwo, und die

 

Strömungen des Engels des Wassers werden wahrnehmbar, indem sie den Blutkreislauf verstärken und lenken.

 

DONNERSTAGMITTAG: (FRIEDE MIT DEM GEIST)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und unserem Geiste den

 

Engel der Kraft.“

 

DONNERSTAGABEND:

 

Der Donnerstagabend ist dem ENGEL DER WEISHEIT gewidmet, der wie folgt angesprochen wird:

 

Engel der Weisheit, geh ein in meinen Gedankenkörper und erleuchte meine Gedanken.“

 

Der Gedankenkörper sendet dann höhere Gedankenströme aus und zieht sie auch an, währen der einzelne sich auf alle

 

Gedanken der Erde und der im kosmischen Meer besinnt.

 

Diese sind die traditionellen Worte der Kommunionen mit der Erdenmutter und dem Himmelsvater und ihren Engeln.

 

Die zunehmende Wirkung der regelmäßigen wöchentlichen Wiederholung jeder dieser Kommunionen ermöglichte

 

dem Essener früher oder später, entsprechend seiner Aufnahmefähigkeit, seiner Ausdauer und Stufe seiner

 

Entwicklung, diese Energieströme in allen Ausdrucksformen seines Bewusstseins zu nutzen und sie für seine eigene

 

höhere Evolution und Evolution der Menschheit und des Planeten einzusetzen.

 

FREITAGMORGEN:

 

Zur Kommunion am Freitagmorgen mit dem ENGEL DER LUFT spricht der Essener:

 

Engel der Luft, geh ein in meine Lungen und gib die Luft des Lebens meinem ganzen Körper.“

 

Der Ausführend1e besinnt sich auf die Atmosphäre, wenn er diese Worte spricht, und atmet rhythmisch ein und aus.

 

 FREITAGMITTAG: (FRIEDE MIT DEM KÖRPER)

 

Vater unser, der Du bist im Himmel, sende allen Deinen Engel des Friedens; und unserem Körper den

 

Engel des Lebens.“

 

FREITAGABEND:

 

Die Freitagabend-Kommunion MIT DEM HIMMELSVATER beginnt mit den Worten:

 

Der Himmlische Vater und ich sind eins.“

 

Diese Kommunion schafft mit der Zeit eine Verbindung mit dem ewigen und unbegrenzten kosmischen Meer aller

 

höheren Ausstrahlungen von allen Planeten, sobald das kosmische Bewusstsein erwacht, und der einzelne schließlich

 

mit der Höchsten Kraft vereint ist.

 


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